Der Schwarzmarkt für Kältemittel floriert in ganz Europa.

Er finanziert das organisierte Verbrechen, bedroht ehrliche Kleinunternehmen und verhindert die Erreichung der Klimaziele.

Wir müssen handeln – und zwar jetzt.

Über

Was ist das Problem?

Europa hat ein großes, aber oftmals unentdecktes Problem. Jedes Jahr werden große Mengen an Kältemitteln in die europäischen Länder geschmuggelt.

HFKW – kurz für teilfluorierte Kohlenwasserstoffe – werden in Kühlsystemen, Klimaanlagen, als Treibmittel in Sprays, Schäumen und Isoliermaterialien sowie als Feuerlöschmittel verwendet. Sie sind dabei hochwirksam und energieeffizient.

Da HFKWs ein hohes Treibhauspotenzial (GWP) haben, werden ihre Produktion und ihr Einsatz schrittweise reduziert. In Europa wird dies mit Quoten reguliert, die eine allmähliche Umstellung auf Alternativen mit niedrigerem GWP vorsehen.

Kriminelle Organisationen umgehen diese Quoten jedoch und erzielen auf dem Schwarzmarkt und im unkontrollierten Online-Handel beträchtliche Gewinne. Damit erhöhen sie außerdem die Mengen der HFKWs, die in Europa im Umlauf sind. Der Wirtschaftsermittler Kroll konnte Beweise für mindestens 3.000 Tonnen illegal gehandelter HFKWs liefern. Das entspricht einem CO2-Äquivalent von 4,7 Millionen Tonnen – vergleichbar mit dem jährlichem CO2 Ausstoß 3,5 Millionen neue Pkws. Durch fortlaufende Untersuchungen könnte sich jedoch herausstellen, dass es sich dabei nur um die vielzitierte Spitze des Eisbergs handelt.

Europa kann seine Klimaziele nicht erreichen, wenn wir nicht alle unseren Teil dazu beitragen, den illegalen Handel zu stoppen.

 

Lassen Sie uns jetzt gemeinsam handeln. Lassen Sie uns den Schwarzmarkt für HFKWs beseitigen.

Wieso brauchen wir HFKWs?

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